Arica liegt im äußersten Norden Chiles, nur wenige Kilometer von der peruanischen Grenze entfernt, eingekeilt zwischen dem Pazifik und den Klippen der Atacama-Wüste, in einem ganzjährig milden Klima, das ihr den Titel „Stadt des ewigen Frühlings“ einbringt. Der Morro de Arica, ein 110 Meter über das Meer aufragendes Felsvorgebirge, ist das Wahrzeichen der Stadt und beherbergt das Museo de las Armas, mit Reliquien der Schlacht am Morro von 1880. Die Catedral de San Marcos, von Gustave Eiffel entworfen und 1875 in Paris vorgefertigt, ist die Hauptattraktion des historischen Zentrums. Die Strände von El Laucho und La Lisera bieten ruhiges Wasser zum Schwimmen, während die Wellen von Playa Chinchorro und Corazones Surfer aus dem ganzen Pazifikraum anziehen. Arica ist Ausgangspunkt für den Nationalpark Lauca auf dem andinen Hochplateau auf über 4.500 Metern, mit dem Vulkan Parinacota, den Cotacotani-Lagunen und dem Lago Chungará, einem der schönsten Hochgebirgsseen der Welt.
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Tag 2 — Arica → Valle de Codpa
Das Codpa-Tal ist eine grüne Oase mitten in der Atacama-Wüste, in der Region Arica y Parinacota, wo ein kleiner Fluss das Überleben eines Aymara-Dorfes ermöglicht hat, umgeben von Weinbergen, Obstgärten und Terrassen, die mit präkolumbianischen Techniken bewirtschaftet werden. Das Dorf Codpa, mit seiner Kolonialkirche und seinen staubigen Straßen, ist ein Mikrokosmos andinen Landlebens, der sich über die Zeit kaum verändert hat. Das Tal erzeugt die País-Traube, aus der der örtliche handwerkliche Pisco hergestellt wird, und ein Besuch der Pisquería Codpa ist ein echtes Erlebnis. Die Landschaft aus ockerfarbenen Schluchten, intensiv blauem Himmel und grünen Olivenhainen birgt eine stille, unaufdringliche Schönheit. Ein idealer Rückzugsort für alle, die Authentizität fernab des Massentourismus suchen.
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Tag 3 — Valle de Codpa → Putre
Putre ist ein kleines andines Dorf in der Region Arica y Parinacota, auf 3.500 Metern über dem Meer am Fuße des Vulkans Taapaca, umgeben von einer Landschaft aus Puya, Queñoa und wilden Lamas. Als Tor zum Nationalpark Lauca und zur Reserva Nacional Las Vicuñas ist es der logistische Stützpunkt für die Höhenanpassung, bevor man zum andinen Hochplateau aufsteigt, wo sich die Cotacotani-Seen, der Lago Chungará und der fast 6.400 Meter hohe Vulkan Parinacota befinden. Das Dorf bewahrt eine echte indigene Aymara-Atmosphäre, mit unbefestigten Straßen, niedrigen Steinhäusern und einer Kolonialkirche aus dem 17. Jahrhundert. Der Nachthimmel ist in dieser Höhe, frei von Lichtverschmutzung, außergewöhnlich klar. Ein idealer Halt für alle, die zum andinen Hochplateau des nördlichen Chile reisen.